Freitag, 13. April 2018

Paper Princess, Erin Watt

Paper Princess
Copyright: Piper

Informationen

Titel: Paper Princess - 
Die Versuchung
Autor/in: Erin Watt
Seitenzahl: 384
Verlag: Piper
Preis: 12,99 

Link: hier
Inhalt: Ellas Leben verlief bisher alles andere als einfach. Nachdem sie ihre Mutter verliert, muss sich die Siebzehnjährige allein durchschlagen. Tagsüber geht sie zur Schule und nachts arbeitet sie. Doch dann taucht ein mysteriöser fremder Mann auf, der behauptet ihr Vormund zu sein: Der Milliardär Callum Royal. Sie tritt in eine neue Welt voller Luxus. 
Schnell bemerkt sie jedoch, dass an Callums Familie etwas nicht stimmt. Seine fünf Söhne scheinen etwas zu verheimlichen und Reed, der Interessanteste von ihnen ist besonders gemein zu Ella. Ob aus Hass Liebe werden kann?

Rezension: Ich muss zugeben, dass ich keine großen Erwartungen an Paper Princess hatte, aber positiv überrascht wurde. Man kommt schnell in die Geschichte rein und muss sich anfangs nur an Ellas etwas ungewöhnlichen Umstände gewöhnen. Ihren Charakter beginnt man jedoch von Beginn an zu mögen, da sie sehr stark und schlagfertig ist. Zwei Eigenschaften, die sie auch im Verlauf der Geschichte behält und bewundernswert in dem Genre sind.
Anfangs wirkt es so, als ob die Geschichte einem klischeehaften Muster folgen würde, aber tatsächlich bieten die Autorinnen hier einige Überraschungen. Man weiß nämlich nicht, was es mit der Familie auf sich hat und auch Informationen zu Ellas leiblichen Vater werden im Verlauf der Geschichte übermittelt, sodass es vor allem in Bezug darauf nicht langweilig wird.
Ellas Charakter habe ich schon angesprochen, aber auch die Weiteren finde ich gut dargestellt. Obwohl es gleich fünf Söhne gibt, überfordert einen die Anzahl nicht. Die Jungs erscheinen anfangs sehr arrogant, doch sobald man mehr über deren Familiengeschichte erfährt und sie Ella näher kennenlernen, beginnt man sie zu mögen. Vor allem Easton habe ich schnell ins Herz geschlossen und Reed mit der Zeit auch. 
Es gibt neben diesen auch eine Reihe weiterer Charaktere, die tiefgründiger gestaltet sind als man erwarten würde und die man sich alle bildlich vorstellen kann. 
Das einzige, das mir im Bezug auf die Charaktere fehlt, sind die großen Gefühle. Die Chemie zwischen Ella und Reed stimm zwar, allerdings wirkt für mich zwischen den beiden alles wie eine halbherzige Romanze statt wahrer Liebe. Deshalb konnte ich das Ende nicht ganz so ernst nehmen und musste über Ellas Reaktion eher schmunzeln, auch wenn das Erlebte schockierend ist. 
Während dem Lesen habe ich mich nicht gelangweilt, da so unterhaltsam erzählt wird und Ella eine sympatische Person ist. Diese Unterhaltungsmomente sind sehr wichtig, da die Geschichte hauptsächlich darauf aufbaut. Ein wirklicher Spannungsaufbau ist nämlich nicht erkennbar. Stattdessen zieht sich die Geschichte eher und das offene Ende ist auch vorhersehbar. Trotzdem schockiert dieser Cliffhanger den Leser und am liebsten möchte man sofort den zweiten Teil lesen. Nach diesem werde ich jetzt auch auf jeden Fall Ausschau halten, denn wenn eines sicher ist, dann, dass man nach Beenden von Paper Princess sofort wissen möchte, wie es weitergeht.

Abschließende Bewertung:
Idee:  ★ ★ ★  
Spannung:  ★   ☆ 
Gefühle: ★ ★  ★ 
Charaktere: ★ ★ ★ ★ 
Insgesamt: ★ ★ ★  

Fazit: Eine überraschend gute Geschichte mit einer schlagfertigen Hauptperson und vielen unterhaltsamen Momenten. 

Montag, 9. April 2018

Rat der Neun, Veronica Roth

Rat der Neun - Gezeichnet
Copyright: cbj

Informationen

Titel: Rat der Neun - Gezeichnet
Autor/in: Veronica Roth
Seitenzahl: 480
Verlag: cbj / Randomhouse
Preis: 19,99 

Link: hier
Inhalt: Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek und verfügt über eine besondere Gabe, die ihr Bruder gegen Feinde benutzt: Durch eine einzige Berührung schafft sie es Menschen Schmerz zuzufügen oder sie zu töten. Doch Cyra bereitet das selbst auch Schmerzen, was ihren Bruder nur wenig kümmert. Als er feststellt, dass sein neuer Gefangener Akos die Fähigkeit besitzt Cryas Schmerzen zu nehmen, stellt er ihn an ihre Seite, um seine mächtigste Waffe nicht zu verlieren.
Akos setzt alles daran, um sich selbst und seine Familie aus Ryzeks Macht zu befreien. Doch niemals hätte er damit gerechnet in Cryra eine Verbündete zu finden, die mit ihm zusammen gegen ihren Bruder kämpfen möchte.

Rezension: Veronica Roth konnte mich bereits mit Die Bestimmung begeistern, weshalb ich ihrem neuesten Buch natürlich auch eine Chance geben musste.
Zuallererst muss ich sagen, dass mir die Idee sehr gut gefällt. Die Autorin entführt den Leser in eine andere Galaxie, in der es neun verschiedene Planeten gibt. Auf jedem dieser sieht das Leben anders aus und dennoch sind sie miteinander verknüpft. Das finde ich sehr spannend.
Die Geschichte wird aus Akos' und Cyras Sicht erzählt. Manchmal können solche Sichtwechsel störend sein oder den Einstieg in eine Geschichte erschweren. Nicht so bei diesem Werk. Statt immer abwechselnd die Kapitel zu erzählen, überlässt Veronica Roth einer ihrer beiden Hauptfiguren über mehrere Kapitel die Sichtweise. Das ist vor allem anfangs nützlich, da man dadurch keine Schwierigkeiten damit hat in die Geschichte zu kommen und die Charaktere kennenzulernen.
Akos und Cyras sind mir beide sympathisch. Vor allem Cryras bewundere ich für ihre Stärke, genauso wie Akos, der sich nicht unterkriegen lässt. Die Chemie zwischen beiden stimmt auf Anhieb und als Leser fiebert man mit den beiden die ganze Zeit mit.
Ryzek hat mich sehr aufgeregt und jedes Mal, wenn er auftauchte, hatte ich ein mulmiges Gefühl im Magen. Das zeigt wie sehr es Veronica Roth gelingt ihren Bösewicht nahbar darzustellen, da man selten so emotional aufgrund fiktionaler Charaktere wird.
Die Handlung der Geschichte ist sehr interessant und es beginnt sofort spannend. Da man nicht lange braucht, um in die Geschichte zu kommen, fiebert man schon nach wenigen Seiten mit Akos mit und möchte einfach nur wissen, wie es weitergeht. Da die Welt so faszinierend ist, möchte man natürlich auch immer mehr über diese erfahren.
Trotz des spannenden Anfangs, zieht sich die Geschichte in der Mitte etwas in die Länge, aber wird zum Schluss dann wieder rasanter. Das Ende kommt so plötzlich, dass man mit diesem nicht so schnell rechnet. Auf jeden Fall lässt es die Neugierde auf den zweiten Teil steigen, dem ich auf jeden Fall auch noch eine Chance geben werde.

Abschließende Bewertung:
Idee:  ★ ★ ★  
Spannung:  ★  ★  
Gefühle: ★ ★  ★ 
Charaktere: ★ ★ ★ ★ 
Insgesamt: ★ ★ ★  

Fazit: Eine spannende Welt und starke Charaktere - Rat der Neun zieht den Leser sofort in den Bann. 

Mittwoch, 4. April 2018

Bis(s) zum Ende der Nacht, Stephenie Meyer

Biss zum Ende der Nacht / Twilight-Serie Bd.4 - Stephenie Meyer
Copyright: Carlsen

Informationen

Titel: Bis(s) zum Ende der Nacht
Autor/in: Stephenie Meyer
Seitenzahl: 800
Verlag: Carlsen
Preis: 24,99 

Link: hier
Inhalt: Der vierte und letzte Teil der erfolgreichen Vampir-Saga. Bella steht kurz vor ihrer Hochzeit und der anschließenden Verwandlung zum Vampir. Trotz vieler Ängste hofft sie, dass danach ihr Leben endlich ruhiger verlaufen wird und sie die Ewigkeit mit Edward genießen kann. Dabei muss sie auch akzeptieren, dass ihre Freundschaft zu Jacob darunter leidet. Doch gerade als ihr Glück perfekt scheint, droht alles zerstört zu werden.

Rezension: Den ersten Teil der Reihe habe ich vor etwa sechs Jahren gelesen, um mir ein Bild der damals stark gehypten Bücher zu machen. Da mich dieser aufgrund von Bellas Charakter und den nervigen High School Momenten nicht wirklichen begeistern konnte, beschloss ich die Reihe nicht mehr weiterzulesen. Die Filme gingen jedoch trotzdem nicht an mir vorbei und immer wieder spielte ich mit dem Gedanken den weiteren Teilen eine Chance zu geben ohne wirklich daran zu glauben, dass ich einmal wieder in die Welt kehren würde, der ich ziemlich zwiegespalten gegenüberstehe. Die Entscheidung den zweiten und dritten Teil zu überspringen und den letzten Teil zu lesen entstand spontan, da ich ein dickeres Buch für eine lange Autofahrt brauchte und in der Bücherei kaum etwas Interessantes finden konnte. Somit entschied ich mich spaßeshalber für den letzten Bis(s)-Teil, um zu sehen wie ich jetzt auf die Welt reagiere, in der Hoffnung, dass Bella bis zu dem Teil vielleicht eine starke Charakterentwicklung durchlief und weniger nervig wirkt. Die folgende Rezension schreibe ich unabhängig vom ersten Teil und den Filmen. Somit ist diese alleine für den letzten Teil zu betrachten.
Die Geschichte beginnt ohne große Einleitung, jedoch hatte ich trotzdem keine Probleme damit mich in Bellas Welt zurechtzufinden, da genug Erklärungen geliefert werden und ich die grobe Handlung aufgrund der Filme noch etwas im Kopf hatte. Obwohl es anfangs nur um Alltägliches wie Hochzeitsvorbereitungen und Flitterwochen geht, war es spannend zu lesen, da die Autorin so dramatisch und mitfühlend davon erzählt. Tatsächlich verfiel ich der Welt im ersten Teil des Buchs aus Bellas Sicht und wollte immer nur weiterlesen.
Der zweite Teil wird aus Jacobs Sicht erzählt und ist auch ohne viele Ereignisse spannend zu lesen. Es geht in diesem hauptsächlich um die schmerzhafte Schwangerschaft von Bella, allerdings werden auch andere Konflikte ausgetragen und besonders gut gelungen finde ich die Annäherung von Edward und Jacob, die aufgrund der Angst um Bella eintrifft. Diese Szenen sind gut dargestellt und waren amüsant zum lesen.
Im dritten Teil übernimmt wieder Bella die Erzählsicht und es geht langsam auf das große Finale zu. Es wird immer enger und enger und damit auch spannender. Das alles neben großen Gefühlen. Stephenie Meyer weiß wirklich wie man Emotionen erzeugt und den Leser einfängt. Das Finale ist weniger mitreißend als erwartet, aber liefert dennoch einen guten Abschluss.
Im Gegensatz zum ersten Teil, den ich am liebsten nach der Hälfte abgebrochen hätte, langweilte mich der letzte Tell nicht im Geringsten. Das liegt vor allem daran, weil die Konflikte immer ernster werden und Unerwartetes fernab von bekannten High School-Dramen geschieht.
Die Charaktere werden alle vorstellbar beschrieben. Über Bella war ich anfangs enttäuscht, weil sie sich dort nach wie vor als naives unsicheres Mädchen zeigt, das an Edward hängt und ohne ihn nichts zu sein scheint. Für mich stellt sie leider in keinster Weise ein Vorbild dar und ihre Einstellung zum College finde ich auch fragwürdig, weil sie sich mehr als einmal als zu dumm dafür bezeichnet und wieder in die eintönige Rolle von Edwards Freundin begibt, die ohne ihn nichts in ihrem Leben zu schaffen scheint. Sie repräsentiert damit irgendwie ein veraltetes Rollenbild und am liebsten würde ich sie manchmal wachrütteln. Ihre Entscheidung für die Schwangerschaft beweist für mich auch nicht die große Selbstständigkeit, sondern unterstützt viel mehr die altmodische Rolle, in die sie gezwungen wird - immerhin sind lediglich ihre Muttergefühle so stark und nicht der alleinige Glauben an den Erfolg der Schwangerschaft. Erst nach ihrer Vampirverwandlung  wird sie mir sympatischer, da sie dann zum ersten Mal Stärke zeigt.
Edward ist für mich okay, auch wenn ich ihn weniger interessant als Jacob finde, da er mich mit seinem ständigen und übertriebenen Beschützerinstinkt eher aufregte als etwas anderes. Seine anschließend perfekte Rolle als Ehemann war mir auch zu eintönig und zu perfekt. Er ist einfach der gute und perfekte Freund über den man nicht viel nachdenken muss.
Jacob bekam dafür mehr Tiefe. Zwar finde ich, dass Edward besser zu Bella passt und er wirklich jemand besseren als Bella verdient hat, aber sein Leid ist dennoch plausibel dargestellt. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, er würde im vierten Teil und vor allem aufgrund der Hochzeit nicht immer noch so sehr an Bella hängen, sondern endlich nach vorne blicken.
Die weiteren Charaktere mochte ich alle. Ich bin froh darüber, dass keiner von Bellas High School-Freunden in diesem Teil eine Rolle spielt, weil ich diese im ersten Teil extrem nervig fand. 
Vor allem Alice, die damals die einzige war, die ich ausstehen konnte, punktet hier wieder mit ihrem einzigartigen Charakter. Charlie finde ich auch realistisch beschrieben und Rosalie bietet einen vielschichtigen Charakter, der einem zum nachdenken bringt. Jacobs Blondinenwitze ihr gegenüber haben mich sehr aufgeregt und ich finde es toll, dass sie trotz der ganzen Vorurteile ihr gegenüber so selbstsicher bleibt.
Renesmee habe ich sofort ins Herz geschlossen und könnte mir vorstellen, dass wenn es eine Reihe zu ihr geben würde, sie viel mehr Stärke und Eigenständigkeit als Bella beweisen würde. Schade, dass keine zu ihr folgen wird, denn sie hat die Geschichte zum Ende hin sehr getragen und für viel Spannung gesorgt.
Wie man sieht, hat mir dieser Teil sehr viel besser als erwartet gefallen und ich muss zugeben, dass ich es nicht bereue ihn gelesen zu haben, sondern tatsächlich froh darüber bin. Trotz einiger Charakterschwächen, ist er nämlich spannend zu lesen und liefert große Gefühle und Emotionen, die den Leser mitreißen und alles weitere vergessen lassen. Stephenie Meyer kann schreiben und das sogar ziemlich gut.
Trotz all dem, muss ich hier mein Hauptproblem mit dem letzten Teil erwähnen und das ist in gewisser Weise der Inhalt. Dieser erscheint nämlich teilweise sehr absurd, was man während dem Lesen von knapp 800 Seiten auf einer langen Autofahrt schnell vergisst, aber dennoch erwähnt werden sollte. 
Dass Bella für mich kein Vorbild ist, habe ich bereits erwähnt. An der Hochzeit mit achtzehn möchte ich nichts aussetzen, aber die Reaktion ihrer Mutter darauf ist für mich unbegreiflich. Es ist unrealistisch, dass sie so locker darauf reagiert und ich konnte nur den Kopf darüber schütteln. Normalerweise würden Eltern ihrer Tochter in dem Alter zu Unabhängigkeit und zum College oder einer Ausbildung raten, vor allem wenn sie so wie Bellas Mutter selbstständig leben.
Dann wären da die Flitterwochen, in denen Bella plötzlich nur noch Körperliches will und Edward sie durch anstrengende Ausflüge tagsüber und Riesenportionen von Essen zum Ermüden und Vergessen ihrer Wünsche bringen will. Das zeigt einfach nichts von großer Liebe, da man in einer Beziehung normalerweise - Vampir hin oder her, auf die Einstellungen des anderen eingeht ohne solcher Methoden. Dass sie nicht offen darüber reden können, hat in mir nicht den Glauben an die große Liebe stark gemacht. 
Die Schwangerschaft ist zwar wichtig für den Verlauf der Geschichte, aber sie hätte verhindert werden können. Das sage ich vor allem im Hinblick darauf, dass das eine Jugendbuchreihe ist und damals bei mir in der sechsten Klasse alle anfingen die Bücher zu lesen. Wenn ich jetzt zurückblicke, finde ich es äußerst fragwürdig einer Elf - oder Zwölfjährigen das Buch in die Hand zu drücken, weil die Werte, die präsentiert werden fern der Realität liegen. Mit achtzehn schwanger zu werden und zu heiraten bedeutet in den wenigsten Fällen nämlich die große Liebe am Ende. Das erscheint vor allem leicht absurd, wenn man daran denkt in wie vielen Jugendbücher, die heute entstehen beim Erzählen extra darauf geachtet wird, dass keine Schwangerschaft eintrifft. Da sie notwendig für den Schluss ist, möchte ich das Ganze jetzt aber nicht total schlecht machen. Ich finde nur, man sollte die Sache mit offenen Augen betrachten. Das Argument, dass sie nicht damit hätten rechnen können, weil Edward ein Vampir ist, zählt für mich nicht. Immerhin ist Bella nach wie vor ein normaler Mensch und da sollte Sicherheit vorgehen.
Ich habe gehofft, dass ich durch das Lesen des Buchs etwas mehr Verständnis für die Sache mit Renesmee und Jacob aufbringen könnte. Das kann ich aber nicht und tatsächlich ist eher das Gegenteil eingetroffen. Zwar liefert die Autorin damit ein Happy End, aber ehrlich gesagt, ist es für mich unbegreiflich wie Jacob sich darauf einlassen kann, wenn er doch eher als Onkel als als Liebhaber von Renesmee in der Geschichte durchgeht. Wieder werden vor allem an junge Leser falsche Werte vermittelt. Ein Happy End wäre auch ohne diese Sache möglich gewesen, wenn Jacob und Edward sich nach den Sorgen um Bella angefreundet hätten und Jacob endlich aufgehört hätte Bella hinterherzutrauern. Cassandra Clare hat das auch mit Simon in Chroniken der Unterwelt geschafft, der am Ende keine romantischen Gedanken mehr an Clary hegt, also sieht man, dass es möglich ist ein weniger mulmiges Ende für Jacob und Renesmee zu schaffen.
Abgesehen von diesen kleinen Punkten, die ich fragwürdig finde und bei denen ich mich bis heute frage, wie die Autorin guten Gewissens darauf nur kommen konnte, ist die Geschichte aber wirklich gut und spannend erzählt. Und wie bereits erwähnt, taucht man so in das Buch ein, dass man während dem Lesen diese Sachen tatsächlich vergisst und erst nach Beenden des Buchs wieder darüber nachdenkt. Auf jeden Fall ist dieser Teil sehr viel besser als der erste Teil und bin ich froh darüber, dass ich mit diesem Buch einen Schlussstrich für mich und die Welt ziehen kann und mit etwas positiveren Gefühlen als früher Bella und Edwards Welt nun verlassen kann.

Abschließende Bewertung:
Idee:  ★ ★ ★  
Spannung:  ★  ★  
Gefühle: ★ ★  ★ 
Charaktere: ★ ★  ☆ 
Insgesamt: ★ ★ ★  

Fazit: Trotz einiger fragwürdiger inhaltlicher Punkte liefert Stephenie Meyer hier eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Zudem zeigt der letzte Teil eine große Steigerung zum ersten Teil.

Dienstag, 3. April 2018

Ich hab dich im Gefühl, Cecelia Ahern

Ich hab dich im Gefühl
Copyright: S. Fischer Verlage

Informationen

Titel: Ich hab dich im Gefühl
Autor/in: Cecelia Ahern
Seitenzahl: 416
Verlag: S. Fischer
Preis: 12,00 

Link: hier
Inhalt: Joyce überlebt dank einer Bluttransfusion nur knapp einen Unfall und möchte danach etwas in ihrem Leben ändern. Allerdings verändert sich mehr für sie als erwartet, denn plötzlich versteht sie andere Sprachen oder denkt an Dinge, die eigentlich nichts mit ihrem Leben zu tun haben.
Justin ist als Gastdozent in Dublin und fühlt sich sehr einsam. Nach einer Blutspende begegnet er jedoch immer wieder derselben Frau, die ihm bekannt vorkommt. Dabei ist er sich eigentlich sicher, sie noch nie zuvor gesehen zu haben...

Rezension: Cecelia Ahern hat es wieder geschafft! Mit einer ungewöhnlichen Idee, viel Herz und liebenswerten Charakteren trifft auch dieser Roman mein Herz und konnte mich verzaubern.
Man wird beim Lesen sofort in Joyces und Justins Leben hineingeworfen. Allerdings bereitet das keine Schwierigkeiten und man findet sich trotzdem schnell in diesen zurecht. Das liegt vor allem an den so gut beschriebenen Charakteren. Man hat sofort ein Bild von Joyce und Justin vor sich und die beiden wirken so real, dass sie aus dem echten Leben entsprungen sein könnten.
Auch die Nebencharaktere werden liebevoll beschrieben. Joyces Freundinnen sorgen für einige humorvolle Momente. Und die Vater-Tochter-Beziehung von ihr ist so liebevoll beschrieben, dass man gerne Szenen der beiden liest und richtig mitfühlt.
Auch an Spannung fehlt es dem Roman nicht. Anfangs sucht man noch nach den Ursachen für die Veränderungen im Leben der beiden Hauptpersonen, doch schon bald fiebert man mit ihnen mit, da sie sich unbedingt einmal begegnen müssen und viel zu oft verpassen.
Da es so viele lustige Szenen gibt, die einen zum lächeln bringen und die Geschichte durch unerwartete Momente unterstützt wird, wird es auch in der Mitte des Buchs nicht langweilig.
Am Ende lässt die Autorin den Leser noch einmal ungeduldig werden, aber dann bekommen Joyce und Justin doch noch das Ende, das sie verdient haben.
Als Leser verlässt man die Geschichte mit einem warmen Gefühl.

Abschließende Bewertung:
Idee:  ★ ★ ★  
Spannung:  ★  ★  
Gefühle: ★ ★  ★ 
Charaktere: ★ ★ ★ ★ 
Insgesamt: ★ ★ ★  

Fazit: Eine ungewöhnliche Idee, tolle Charaktere, humorvolle Momente, viel Gefühl und ein perfektes Ende - Ich hab dich im Gefühl sorgt für viel Unterhaltung.

Die längste Nacht, Isabel Abedi

Copyright: Arena

Informationen

Titel: Die längste Nacht
Autor/in: Isabel Abedi
Seitenzahl:
Verlag: Arena
Preis: 19,99 

Link: hier

Inhalt: Es sind nur wenige Sätze, die Vita in dem noch unveröffentlichten Manuskript im Arbeitszimmer ihres Vaters findet, doch sie ziehen die Siebzehnjährige sofort in den Bann. Wenig später beginnt der Europa-Trip von ihr und ihren Freunden. Bei diesem treffen sie auch auf das italienische Dorf Viagello, dem Schauplatz des Manuskripts. 
Der geheimnisvolle Ort zieht Vita an und das Gefühl wird durch den attraktiven Luca, mit dem sie sich gut versteht sofort stärker. Doch bald findet Vita heraus, dass Viagello mehr mit ihrer Vergangenheit zu tun hat als sie ahnt und sie muss unbedingt herausfinden, was in jener längsten Nacht geschehen ist.

Rezension: Die Geschichte beginnt sofort spannend und es wird dem Leser leicht gemacht sich in Vitas Leben zurechtzufinden. Das liegt vor allem an Isabel Abedis so flüssigem Schreibstil. Gleichzeitig merkt man auch gleich zu Beginn, dass mit ihrer Familie etwas nicht stimmt. Allerdings kommt man nicht gleich darauf, was es damit auf sich hat, weil die Autorin das Geheimnis bis zum Schluss gut verpackt.
Sobald der Europa-Trip der Freunde losgeht, steigt die Spannung und die mysteriöse Atmosphäre von Viagello zieht den Leser in den Bann, sodass man nur noch mehr darüber wissen möchte. 
Überrascht hat mich der Aufbau der Geschichte, da Vita ziemlich schnell bemerkt, dass etwas passiert ist und auch schnell an das Geheimnis kommt. Was man jedoch nicht ahnt, ist, dass das nur die halbe Wahrheit ist, sodass es am Ende nochmals zu einer großen Überraschung kommt. Das Geheimnis, das am Ende gelüftet wird ist so unerwartet, das es den Leser mitnimmt.
Die Charaktere finde ich alle gut gelungen und vorstellbar. Vor allem mit Vita kann man sich gut anfreunden und sie beweist trotz allem was sie erfahren muss viel Stärke. Luca besitzt zwar nicht viel Tiefe, aber passt gut zu Vita. Die großen Gefühle zwischen den beiden haben mir gefehlt, allerdings finde ich es gut, dass die Autorin diese nicht in den Fokus stellt, da sonst der Hauptaspekt der Geschichte verloren gegangen wäre.
Somit ist Die längste Nacht eine wirklich gute Geschichte mit einem sehr überraschendem Ende.

Abschließende Bewertung:
Idee:  ★ ★ ★  
Spannung:  ★  ★  
Gefühle: ★ ★  ★ 
Charaktere: ★ ★ ★ ★ 
Insgesamt: ★ ★ ★  

Fazit: Eine spannende Geschichte mit einem unerwarteten Ende, mit dem man nicht rechnet.

The Ivy Years - Bevor wir fallen, Sarina Bowen

Cover-Bild The Ivy Years - Bevor wir fallen
Copyright: Lyx

Informationen:

Titel: The Ivy Years - Bevor wir fallen
Autor/in: Sarina Bowen
Seitenzahl: 311
Verlag: Lyx / Bastei Lübbe
Preis: 12,90 

Link: hier
Inhalt: Corey ist seit einem Sportunfall auf den Rollstuhl angewiesen. Trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen und beschließt den Platz am renommierten Harkness College anzunehmen, auch wenn sie sich damit nicht mehr in der Nähe ihrer Eltern befindet. 
Gleich an ihrem ersten Tag trifft sie auf Adam, der sich beim Eishockey das Bein gebrochen hat und deshalb für dieses Semester genauso wie Corey im gehbehinderten Wohnheim lebt. 
Die beiden schweben auf der gleichen Wellenlänge und freunden sich schnell an. Corey entwickelt jedoch bald mehr für ihn, was Probleme bedeutet, denn Adam hat bereits eine Freundin.

Rezension: The Ivy Years - Bevor wir fallen hat mich vor allem aufgrund des Themas angesprochen, da die Geschichte nicht wie eine gewöhnliche New Adult-Geschichte klingt  und das ist sie glücklicherweise auch nicht, denn in dem Buch werden noch mehr Themen als die Liebe behandelt.
Die Charaktere haben mir gut gefallen. Vor allem Corey konnte ich schnell ins Herz schließen, da sie eine so starke Persönlichkeit besitzt und sich nicht unterkriegen lässt. Während sich andere durch solch einen Unfall in ein Loch stürzen lassen würden, bleibt sie selbstbewusst und traut sich ihren eigenen Weg zu gehen. Mit der Zeit merkt man zwar, dass sie mehr an der Situation zu leiden hat als sie zeigt, aber dies finde ich realistisch und verständlich dargestellt. Auf jeden Fall ist Corey eine bewundernswerte Person.
Auch Adam konnte ich schnell ins Herz schließen, weil er so real wirkt. Es ist wirklich schön mit anzusehen, wie gut er sich um Corey kümmert ohne irgendwelche Vorurteile ihr gegenüber zu haben. Er ist ein wirklich guter Freund mit einem liebenswerten Charakter. Man merkt jedoch auch, dass er etwas mit sich herum trägt und in Bezug auf seine Vergangenheit erfährt man Überraschendes, das man so nicht erwartet hätte.
Seine Freundin Stacia war mir dafür aufgrund ihrer eingebildeten Art unsympathisch und sie sorgt für einige Aufregmomente in dem Buch.
Dafür schließt man die weiteren Nebenpersonen wie Coreys Mitbewohnerin Dana schnell ins Herz, die die Geschichte gut unterstützen.
Die Idee des Buchs ist einzigartig und etwas anderes, weshalb ich allein dafür Sarina Bowen sehr viel Lob aussprechen muss. Besonders gut gefallen hat mir, dass man der Autorin anmerkt, dass sie sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, da in dem Buch immer wieder Stellen kommen, in denen das Thema Rollstuhl realistisch behandelt wird.
Mich stört es in New Adult-Romanen immer, wenn sich alles zu schnell entwickelt. Aus diesem Grund finde ich es toll, dass Corey und Adam dafür Zeit gegeben wird und zwischen beiden sich alles in einem normalen Tempo entwickelt und erst mit Freundschaft anfängt. Es gibt vor allem während dieser Zeit einige süße Momente zwischen den beiden, wie zum Beispiel das gemeinsame Videospielen.
Man fiebert mit den beiden wirklich mit und hofft darauf, dass sie bald zusammen kommen, weil es ihnen in dieser Hinsicht nicht leicht gemacht wird. Das Ende rundet dafür alles perfekt ab und hinterlässt beim Leser ein mehr als gutes Gefühl.
Das Einzige, das mir etwas gefehlt hat, sind stellenweise die großen Gefühle und Emotionen... Manchmal kam das Beschreiben dieser aufgrund der Zeitsprünge nämlich etwas zu kurz. Jedoch kann man leicht darüber hinweg sehen, weil die Geschichte insgesamt so gut erzählt wird.

Abschließende Bewertung:
Idee:  ★ ★ ★  
Spannung:  ★   
Gefühle: ★ ★  ★ 
Charaktere: ★ ★ ★ ★ 
Insgesamt: ★ ★ ★  

Fazit: Eine einzigartige Geschichte mit starken Protagonisten und einer einmaligen Idee, die toll umgesetzt wird.

Mittwoch, 28. März 2018

Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen, Jennifer L. Armentrout

Steinerne Schwingen / Dark Elements Bd.1 - Armentrout, Jennifer L.
Copyright: Harpercollins

Informationen

Titel: Dark Elements - 
Steinerne Schwingen
Autor/in: Jennifer L. Armentrout
Seitenzahl: 368
Verlag: Harpercollins
Preis: 16,90 

Link: hier
Inhalt: Layla wünscht sich nichts anderes als ein normaler Teenager zu sein. Jedoch plagen sie andere Sorgen als die eines normalen Jugendlichen, denn sie gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln, um Dämonen zu jagen. In Laylas Körper fließt jedoch auch dämonisches Blut, weshalb sie durch einen Kuss jeden Menschen auf der Stelle töten würde. Aus diesem Grund ist das Verlieben für sie tabu, vor allem, wenn es um ihren langjährigen Freund Zayne geht. 
Doch als sie plötzlich von dem Dämonen Roth gerettet wird, ändert sich alles für sie, da er ihr ein Geheimnis über ihre Vergangenheit offenbart.

Rezension: Die Geschichte hört sich wirklich spannend an und die Idee ist auch toll und bewundernswert. Jennifer L. Armentrout schafft es mit Dark Elements an vorhandene Reihen wie Chroniken der Unterwelt anzuknüpfen und gleichzeitig etwa Neues zu schaffen.
Die ersten hundert Seiten haben mir auch gut gefallen und ich war mir sicher, dass ich mit diesem Buch endlich etwas von Jennifer L. Armentrout gefunden habe, das mir gefällt. Mit Obsidian hatte ich nämlich so einige Probleme.
Anfangs ist mir Layla auch noch sehr sympatisch, da sie sehr eigenständig wirkt. In Zayne habe ich mich aufgrund seines Charakters sofort verliebt - leider blieb er am Ende die einzige Person, die ich ausstehen konnte. 
Mit der Zeit und vor allem durch Roth wurde mir Layla nämlich weniger sympatisch. Während sie anfangs noch stark wirkt, verändert sie sich durch ihn in ein naives Mädchen, das andauernd gerettet werden muss und sich komplett von ihm einnehmen lässt. Und dabei ist sie noch nicht einmal in ihn verliebt. Zusammengefasst passiert das Gleiche wie in Obsidian: Die Hauptperson findet Jungen xy nur wegen seines tollen Aussehens interessant und ist aufgrund dessen bereit dafür ihm alles zu verzeihen, selbst Stalking (Das was er nämlich getan hat, ist nichts anderes als Stalking und ihre nicht vorhandene Reaktion darauf mehr als unrealistisch). Hinzukommt in Dark Elements nur, dass Roth einen Porsche fährt und da kann Layla natürlich nicht Nein sagen. Als ob das das Wichtigste bei einem Jungen wäre, aber gut.
Roth erscheint wie der typische Bad Boy, der gut aussieht und Mädchen verzaubert. Man könnte ihn gleich durch Daemon aus Obsidian oder jeden beliebig anderen Bad Boy austauschen. Außerdem sagt er unmögliche Sachen, die Layla irgendwie anmachen, aber in Wirklichkeit nur niveaulos sind. So würde ein Mädchen eigentlich nicht mit sich sprechen lassen und erst recht würde man so jemanden nicht gleich um den Hals fallen.
Die weiteren Charaktere muss ich gar nicht näher erläutern, da sie auch so ziemlich klischeehaft sind, vor allem ihre beste Freundin ging mir auf die Nerven.
Der Grund dafür, dass Zayne der einzige ist, den ihn noch leiden kann ist, weil er im Gegensatz zu den anderen Charakteren real wirkt. Außerdem blickt man bei ihm nicht ganz durch, was ihn interessant macht. Ganz im Gegensatz zum klischeehaften Roth.
Leider verspricht die Handlung auch nicht mehr. Die Idee ist wirklich top, aber die Umsetzung leider nicht. Mir fehlte es nach der Hälfte des Buchs an Spannung und am liebsten hätte ich das Buch abgebrochen, weil es mich so langweilte. Es ist ein Hin und Her ohne erkennbaren Aufbau. Die Geschichte dreht sich einfach nur um den gut aussehenden Roth, da die Autorin anscheinend der Ansicht ist, dass ein Junge zum Schwärmen ausreicht. um Leser zu beeindrucken. Ich brauche aber mehr, denn das Problem ist, dass durch diese Romanze der ganze interessante Hintergrund der Geschichte verloren geht. Die wirklich interessanten Dinge über Dämonen und Wächter gehen bei all dem Flirten nämlich verloren und bei einem Fantasy-Roman sollte genau darauf der Fokus liegen. 
Die Chemie zwischen Roth und Layla stimmt für mich nicht, da das einfach zu schnell und plötzlich passiert und keine verliebten Gefühle zu erkennen sind. Die erzwungene Dreiecksgeschichte zwischen den beiden und Zayne ist auch langweilig, da sowieso klar ist, dass Layla mit Roth zusammenkommen wird, weil er der Bad Boy ist und sie gleichzeitig natürlich Zayne nicht küssen darf. Außerdem würde sie niemals etwas mit Roth anfangen, wenn sie Zayne wirklich lieben würde, so wie sie behauptet. Aus diesem Grund sind ihre Eifersuchtsszenen Zayne gegenüber sehr kindisch. 
Das Beste an der ganzen Sache ist aber, dass Layla nicht nur mit den beiden Jungs was am Laufen hat, sondern gleich zwei weitere Verehrer. Das ist sehr unrealistisch, vor allem, weil Layla zu der Sorte von weiblichen Hauptpersonen gehört, die sich mit riesigen Augen und vollen Lippen als unschöne Manga-Figur bezeichnen, aber natürlich hübsch sind. Wie soll es auch anders sein, wenn sich gleich vier Jungs für sie interessieren und sie mit der Beschreibung ihres Äußeren dem Schönheitsideal entspricht? Nervige Charaktere können für mich leider so einiges ruinieren, vor allem, wenn es so erzwungen wirkt.
Gegen Ende wurde es nach ewiger Langeweile glücklicherweise wieder spannend, aber gleichzeitig noch klischeehafter. Fast alles war vorhersehbar  und ich war einfach nur froh darüber, als das Buch vorbei war.
Ich finde es wirklich schade, dass die Autorin ihre Geschichte durch solche Klischees herunterzieht, da die Idee und ihr Schreibstil super sind. Leider reicht das allein jedoch nicht, um ein gutes einzigartiges Buch zu schreiben. Es wäre besser geworden, wenn sie einzigartige Charaktere mit Schwächen geschaffen hätte und eine spannende Story mit Überraschungsmomenten anstatt einer seichten gefühllosen Romanze. Dafür kann ich sagen, dass ich trotz einiger Aufregmomente Dark Elements etwas besser als Obsidian finde, aber aus den fast gleichen Gründen leider wieder enttäuscht wurde.

Abschließende Bewertung:
Idee:  ★ ★ ★  
Spannung:  ★   ☆ 
Gefühle: ★ ★  ★ 
Charaktere: ★ ★   
Insgesamt: ★ ★  ☆ 

Fazit: Eine Geschichte, die zwar eine tolle Idee beinhaltet, aber aufgrund der vielen Klischees und nervigen Charaktere langweilt.